.: Kleingarten-Verein "Frühauf" e.V. :.
 


SchulungenWetterbericht

WappenKleingarten-Verein "Frühauf" e.V.

Zu diesen kostenlosen Schulungen/Gartenseminaren sind alle Reinickendorfer Kleingärtner sowie jeder andere Interessierte herzlich eingeladen.

 Gartenseminare 2016 des BdK Reinickendorf e.V.


     

Landesgartenfachberatung


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Gartenkultur ...


GRUENBAU_BERLIN.pdf GRÜNBAU_BERLIN_2018_Programmflyer
20.-23. Februar 2018
Außenräume gestalten, bauen und pflegen

    Reiner Kolotzei
Bezirksgartenfachberater

Vom Pflanzenschutzamt Berlin gibt es wöchentlich den Berliner Gartenbrief mit aktuellen Tipps.


Garten im Sommer richtig wässern

Mit eigenem Wasser nachhelfen, um die Flüssigkeitsverluste aufzufangen:

Es sollte eher selten, dafür ausgiebiger gewässert werden. Gehölze benötigen mindestens  20-30 l Wasser auf dem Quadratmeter, d. h. drei Gießkannen auf dem Quadratmeter, damit das Wasser auch bis tieferliegende Wurzeln vordringt.

Die günstigste Zeit der Bewässerung  sind die frühen Morgenstunden, da zu dieser Zeit am wenigsten Wasser verdunstet. In den Mittagsstunden besteht die Gefahr der Verbrennung.

Das abendliche Wässern sollte vermieden werden, da die Gefahr der Pilzinfektion (Kraut- und Braunfäule an Tomaten, Sternrußtau an Rosen) erhöht wird. Die Pflanzen sollten trocken in die Nacht gehen.

Einige Gartenteile, wie Gemüsebeete sollten per Hand gegossen werden, da besser auf den Wasserbedarf der Pflanzen eingegangen werden kann.

Das beste Gießwasser ist immer noch das in Auffangbehälter befindliche Regenwasser, das aber auch einmal zu Ende geht.

Hilfreich gegen Verdunstung ist auch eine dicke Mulchschicht auf dem Boden oder oberflächliches Hacken.

Sollte der eine oder andere Tipp eingehalten werden, kann auch in der heißen Zeit beim Wasser ein wenig gespart werden.

Reiner Kolotzei
Bezirksgartenfachberater

Blattläuse

BlattläuseImmer wieder  können verstärkt Blattläuse an den Pflanzen beobachtet werden.

Allein in Deutschland findet man mehr als
100 Arten unterschiedlicher Färbung.
Die Blattläuse ernähren sich vom Saft der Pflanzen und verursachen durch ihren Speichel verschiedene Krankheiten.

Neben den in Werken chemisch hergestellten Mitteln, bietet unsere Natur einige Nützlinge
zur Bekämpfung der Blattläuse.

Zum Beispiel:
• Marienkäfer
• Florfliegenlarve
• Schwebfliegenlarven
• Ohrwürmer

Der Marienkäfer, als Sieben-Punkt-Marienkäfer ein einheimischer Nützling, der allerdings immer mehr vom asiatischen Marienkäfer, der bis zu 19 Punkten hat, verdrängt wird. Noch gefräßiger als der Käfer ist die Larve, die von vielen Kleingärtnern immer noch verkannt wird. Eine Larve frißt bis zur Käferentwicklung bis zu 800 Blattläuse.
Der Marienkäfer legt seine orangefarbenen Eier in die Nähe der Blattlauskolonien ab.

Die Florfliege ist ebenfalls ein einheimischer Nützling, deren Larven sich hauptsächlich von
Blattläusen ernähren. Während die Fliege sich von Nektar und Honigtau ernährt, vertilgt die Larve
500 bis 800 Blattläuse.
Ähnlich sieht es bei der Schwebfliege aus.asiatischer Marienkäfer mit Eigelege

Der Ohrwurm oder Ohrkneifer, der eigentlich ein Käfer ist, ernährt sich teilweise auch von Blattläusen, ist aber auch ein Schädling, da er weiche Pflanzenteile und Blüten frisst.

Reiner Kolotzei (Bezirksgartenfachberater)

Foto oben/links: Marienkäferlarven
Foto unten/rechts: asiatischer Marienkäfer mit Eigelege

Fotos: R. Kolotzei  


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