.: Kleingarten-Verein "Frühauf" e.V. :.
 


Gut zu wissen ...Wetterbericht

WappenKleingarten-Verein "Frühauf" e.V.


WappenWas kostet ein Kleingarten?

Um Ihnen eine Übersicht der laufenden Kosten zu geben, haben wir eine Beispielrechnung für einen Kleingarten aufgestellt.

In der folgenden Jahreskostenaufstellung haben wir den Pachtzins, die öffentlich rechtlichen Lasten (Straßenreinigungskosten, Grundsteuer) und die geschätzten Nebenkosten* aufgeführt.

Nicht berücksichtigt sind hier die Anschaffungskosten und sonstige Kosten wie u.a. Strom, Müllabfuhr, Fäkalien- und Grubenabfuhr.

Fläche (m²)
Preis pro m²
Summe
Pachtzins pro m² und Jahr (Gartenfläche und anteilige Gemeinschaftsfläche) 290 0,3571 € 103,56 €
Öffentlich rechtliche Lasten pro m² und Jahr 290 0,1500 € 43,50 €
Nebenkosten Geschätzte Kosten
nähere Erläuterung siehe *
350,00 €
Gesamt pro Jahr ca.: 497,06 €

* Nebenkosten

Die geschätzten Nebenkosten beinhalten Kosten wie z.B. Mitgliedsbeitrag Verein, Beiträge übergeordneter Verbände (inkl. der monatlichen Verbandszeitschrift "Berliner Gartenfreund", Frisch- und Abwasserkosten, Versicherungsprämien).



WappenKleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz

Beispiel für einen Kleingarten mit einer Fläche von etwa 300 m²

 

Versiegelung
max. 6 % (ca. 18 m²)
Gartenfläche
300 m²
      
Laube
max. 24 m²
   
 
Hauptfläche
mehr als 50 %
(130 m²) der Fläche
Rest-Gartenfläche
ca. 260 m
²
      
Nebenfläche
weniger als 50 %
(130 m²) der Fläche
 

Kleingärtnerische Nutzung



Eigene
Nutzungsmöglichkeit


Beetfläche
ca. 30 m²
Bäume/Sträucher
ca. 70 m²
Rest
ca. 30 m²
weniger als 130 m²
einjährige
Pflanzen/Feldfrüchte
Obstbäume
Gewächshaus
Biotope
Sommerblumen/
Schnittblumen
Beerensträucher
Frühbeet
Ziersträucher
Kräuter
Rankgewächse,
Brombeeren, Kiwi
Kompostanlagen
Rasen
Erdbeeren
(als mehrj. Pflanzen)
Nutzpflanzen
für die Tierwelt
Spielbereich

Hochbeete
als Sonderform

Sitzecken
flächenmäßig
überwiegend
Gemüsebeete
kann noch mit ähnlichen Einrichtungen ergänzt werden


Kleingärtnerische Nutzung
     (Auszug aus der Internetseite des Landesverbandes)

Im Rahmen der kleingärtnerischen Nutzung ist die angepachtete Gartenfläche sowohl für den Obst- und Gemüseanbau als auch für die sonstige gärtnerische Nutzung in all ihrer Vielfalt und zur Erholung zu nutzen.

Kriterien der nicht erwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung im Sinne von § 1 des Unterpachtvertrages sind insbesondere Beetflächen, Obstbäume/Beerensträucher sowie Flächen, die ausschließlich der Unterstützung dieser Bereiche dienen. Dabei muss der Obst- und Gemüseanbau als Abgrenzung zu anderen Gartenformen dem Kleingarten das Gepräge geben und mindestens ein Drittel der Gartenfläche betragen.

In diesem Sinne gehören zu den

1. Beetflächen: ein und mehrjährige Gemüsepflanzen und Feldfrüchte, Kräuter und Erdbeeren, Sonnenblumen
2. Obstbäumen/Beerensträuchern: Obstbäume, Beerensträucher, Rankgewächse sowie Nutzpflanzen für die Tierwelt (wobei als Flächenbedarf für Obstbäume bis Halbstamm 10 m², bis Viertelstamm/Spindel
5 m² und je Beerenstrauch/Stamm 2 m² anzusetzen sind)
3. kleingärtnerischen Sonderflächen: Gewächshäuser, Frühbeete, Kompostanlagen

Beetflächen, die mindestens 10 % der Gartenflächen einnehmen müssen, sind flächenmäßig überwiegend als Gemüsebeete zu gestalten. Sie können teilweise oder ganz in Form von Hochbeeten angelegt sein und dies insbesondere in Abhängigkeit von der Bodenqualität (Schadstoffbelastung).

(Beschlossen auf dem Landesverbandstag am 11.06.2005)



Wappen
Behandlung von Asbestzement!

In den 60er und 70er Jahren wurden vielfach ebene oder gewellte Platten und Rohre aus Asbestzement im Innen- und Außenbereich von Einfamilienhäusern oder Lauben verbaut, auch Beeteinfassungen und Blumenkästen.
Asbestzement (festgebundener Asbest) besteht zu 10 bis 15 % aus Asbest und lediglich zu 85 - 90 % aus Zement.
Von unbeschädigten Asbestzementprodukten gehen nach derzeitigem Kenntnisstand keine unmittelbaren Gefahren aus.

Seit 1990 sind Wellplatten aus Asbestzement (Handelsname Eternit) nur noch asbestfrei im Handel.
Optisch sind asbesthaltige von asbestfreien Produkten schwer zu unterscheiden.
Insofern ist für eine sachliche Beurteilung das Erstellungsjahr bzw. das Kaufdatum des jeweiligen
Baumaterials relevant.

Gefahren durch Asbest entstehen durch lungengängige, unsichtbare Fasern, die vom Menschen
eingeatmet werden und zur Tumorbildung führen können.
Da es keine eindeutige Dosis - Wirkung - Abhängigkeit gibt, gilt das Minimierungsgebot.

Der Gesetzgeber hat durch §15-der-Gefahrstoffverordnung ein Herstellungs- und Verwendungsverbot erlassen.

Unter das Verwendungsverbot fallen Tätigkeiten wie das Lagern und das Be- und Verarbeiten (z. B. Sägen, Bohren, Schleifen, Reinigen mit Hochdruckwasserstrahl).
Dieses Verbot gilt auch für den Privatbereich.
Ausgenommen vom Verwendungsverbot wurden Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, die auch im privaten Bereich so durchzuführen sind, dass eine Freisetzung bzw. Verschleppung von Asbestfasern vermieden wird.
Um gesundheitliche Gefahren für sich oder unbeteiligte Dritte zu vermeiden, ist jedoch die Beauftragung einer Fachfirma anzustreben.

Verstöße (mutwillige) gegen das Verwendungsverbot sind Straftaten und können mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.

Reinigungsarbeiten an unbeschichteten Asbestzementdächern sind nicht erlaubt und auch bei beschichteten Dächern dürfen keine Reinigungsgeräte angewendet werden, durch die eine Freilegung von asbesthaltigen Schichten erfolgen kann.
Die Erneuerung einer Beschichtung wird aufgrund der unzureichenden Reinigungsmöglichkeit und des folglich fehlenden haftfähigen Untergrunds nicht empfohlen.

Die einzig empfehlenswerte Lösung zur Beseitigung verwitterter Oberflächen von Asbestzement - Platten ist ihr fachgerechter Austausch gegen asbestfreie Dacheindeckungen.

Asbesthaltige Produkte sind als gefährlicher Abfall bis zur ordnungsgemäßen Entsorgung in Deckelcontainern zu sammeln und feucht zu halten oder in Kunststofffolien zu verpacken
(Auskünfte zur Entsorgung sind beim Ordnungsamt 90294 2941/2942 einzuholen).


 

... und alles was Recht ist!

WappenSatzung des Kleingartenvereins "Frühauf" e.V.

Hier geht es zur Satzung des Kleingarten-Vereins "Frühauf" e.V..

Bundeskleingartengesetz

Hier geht es zum Bundeskleingartengesetz auf der Website des Bundesministerium der Justiz (juris).


Formulare
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Kleingarten-Verein "Frühauf" e.V.  •  Miraustraße 82  •  13509 Berlin
www.kleingartenverein-fruehauf.de